1947: Der Kalte Krieg hat begonnen. Das atomare Wettrüsten zwischen Amerikanern und Russen wird zur Bedrohung für die Menschheit. Im Erzgebirge lassen die Sowjets von den Deutschen ohne Rücksicht auf Verluste Uran für den Bau ihrer ersten Atombombe fördern. Unter den Arbeitern ist auch Kurt Meinel, der aus sowjetischer Gefangenschaft ins Erzgebirge zurückgekehrt ist. Mit der Hilfe der Sowjets will Kurt ein besseres Deutschland aufbauen - sehr zum Misstrauen seiner Eltern. Der Vater, Gottlieb Meinel, hat den Glauben an die "Werte" des Nationalsozialismus nicht verloren, arbeitet aber ebenfalls im Dienste der russischen Bergherren in den Schächten. Gottlieb Meinel kennt den Berg und vermag die Zeichen zu deuten: Er warnt vor einem unterirdischen See ...

Dror Zahavi inszenierte dieses eindringliche wie gut gespielte Historiendrama, dass die damalige Situation beängstigend widerspiegelt. Zahavi überzeugte zuletzt mit dem brillanten Götz-George-Film "Zivilcourage" und drehte zuvor bereits die gelungenen Geschichtsdramen "Die Luftbrücke - Nur der Himmel war frei" und "Mein Leben - Marcel Reich-Ranicki". Das schlüssige Drehbuch lieferte Autor und Produzent Hans-Werner Hohnert ("Heimweh nach drüben", "Hunger auf Leben", "Tage des Sturms").





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