So etwas gibt es: Man ist eigentlich gut gelaunt, dann passiert eine Kleinigkeit - und schon ist der Tag gelaufen. Genauso geht es Hauptkommissar Sperling. Und seine schlechte Laune wird nicht besser, wenn er noch im Auto auf seinen Kollegen Hofmann warten muss, weil der am Geldautomaten Schwierigkeiten hat. Als dann noch der Streifenpolizist Bernd Scheurich Sperling relativ unwirsch auffordert, den Wagen zu entfernen, reißt ihm die Hutschnur, und er weist den Beamten - ohne sich selbst als Polizist auszuweisen - in seine Schranken...

Auch ohne Mord und Action: Diese Folge aus der preisgekrönten Krimireihe bietet spannende Unterhaltung. Das kommt ohne billige Schwarzweiß-Malerei aus und bietet facettenreiche Charaktere, getragen von guten Darstellern. Regisseur Marcus O. Rosenmüller drehte mit Pfaff zuvor bereits den Kinofilm "Der tote Taucher im Wald" (2000) und die Sperling-Episode "Sperling und der stumme Schrei" (2001)