Unweit von einem Provinzkaff findet man nach einen Waldbrand einen toten und ziemlich verkohlten Taucher im Wald. Doch der nächste See ist verdammt weit weg. Dann taucht auch noch eine zerstückelte Frauenleiche auf. Kommissar Hartwich weiß bald nicht mehr, wo ihm der Kopf steht ...

Was nach einer köstlichen Krimikomödie klingt, entpuppt sich als ziemlich müde Nummer auf durchschnittlichem TV-Niveau. Aber immerhin gibt es in Markus O. Rosenmüllers Kino-Debüt zumindest ab und zu einige Gags. Wären nicht die guten Darsteller (besonders Dieter Pfaff als Kommissar), so könnte auch dieser Film getrost in der Versenkung verschwinden. Für Rosenmüller und Pfaff war "Der tote Taucher im Wald" übrigens der Auftakt zu einer langjährigen Zusammenarbeit, so entstanden in den Folgezeit die Krimis "Sperling und der stumme Schrei", "Sperling und der Mann im Abseits", "Sperling und die Angst vor dem Schmerz" sowie das Psychodrama "Bloch - Silbergraue Augen".

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