Der englische Journalist Thomas Fowler gerät Anfang der Fünfzigerjahre zwischen die Fronten des Indochinakriegs, als er in Saigon den jungen Amerikaner Pyle kennenlernt, der Mitarbeiter einer amerikanischen Wirtschaftshilfe-Organisation in Saigon ist. Durch ihn droht Fowler seine schöne vietnamesische Freundin Phuong zu verlieren, was ihn in seinem Misstrauen gegen den jungen Rivalen bestärkt. Er glaubt, dass dieser bei blutigen Bombenanschlägen in Saigon seine Hand im Spiel hat, und das hat tödliche Konsequenzen...

Im Original heißt der Film - wie die Vorlage, der Roman von Graham Greene - "Der stille Amerikaner". Auch wenn der Film von Joseph L. Mankiewicz ("Die barfüßige Gräfin") am Ende von Graham Greenes Vorlage abweicht, ist er dennoch eine der gelungenen Greene-Verfilmungen: Die Beschwörung eines unsicheren politischen Klimas und die Zeichnung vor allem der beiden Hauptfiguren - Audie Murphy als Pyle und Michael Redgrave als Fowler - sind auch durch das verlogene, weil Propaganda gesteuerte Ende des Films, nicht aufzuheben. 2002 verfilmte Regisseur Phillip Noyce den Greene-Stoff unter dem Title "Der stille Amerikaner" erneut. schlüpfte in Murphys Rolle, Michael Caine erhielt für seine brillante Verkörperung des skrupellosen Journalisten eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller.