Der Computertomograph – auch CT genannt – ist ein computergesteuertes Röntgengerät. Es besteht aus der Gantry, dem Ring, und einem Patiententisch, der sich bei der Untersuchung durch die Gantry bewegt.

Dabei wird der Körper von einem rotierenden Röntgenstrahler schichtweise in dünnen 0,1 bis fünf Millimeter breiten Schichten durchleuchtet. Ein Detektor zeichnet bei diesem "Scannen" die Intensität auf, mit der die Strahlung, je nach durchdrungener Körpersubstanz, wieder austritt. Die Knochen schwächen den Röntgenstrahl am stärksten, deshalb erscheinen sie auf der Abbildung weiß.

Die Lunge lässt die meisten Strahlen durch, deshalb wirkt sie auf dem CT-Bild schwarz. Werden die Schnitte nachher vom Computer aneinandergefügt, entstehen drei- oder, wenn sie bewegt werden, sogar vierdimensionale Ansichten. Da die meisten Untersuchungen nur wenige Sekunden dauern, ist die Strahlenbelastung gering.

Strahlenfrei arbeitet der Kernspintomograph, auch MRT genannt. Dabei werden mit einem Magnetfeld im Körper Schnittbilder erzeugt, die sich dann am Computer sichtbar machen lassen.

Da die Wasserstoffatome (H), die es magnetisch zu stimulieren gilt, im Körper in unterschiedlicher Menge vorkommen, lassen sich unterschiedliche Signale aufzeichnen. Der Aufbau der Organe wird so in haarscharfe Schwarzweißbilder umgesetzt.

Viele Patienten fürchten noch immer die enge Röhre, in die sie geschoben werden. Doch auch dafür gibt es heute Alternativen, da die modernen Geräte einen kurzen, ringförmigen Magneten mit großer Öffnung haben. Man könnte darin während der Untersuchung sogar lesen. Einige Anbieter projizieren Fernsehbilder ins Gerät.

Außerdem bieten die Tomographen die Möglichkeit, mikrotherapeutische Eingriffe ambulant bei schonender lokaler Betäubung durchzuführen – zum Beispiel eine Schmerztherapie bei Bandscheibenvorfällen oder Mikrooperationen mit dem Laser oder miniaturisierten Instrumenten. Also Hightech zum Wohle des Patienten!