Rawunze, Ritscherl, Hasenöhrchen, Schmalzkraut, Ackersalat – die Liste der regional unterschiedlichen Bezeichnungen für Feldsalat ist damit längst nicht abgeschlossen. Neben dem Oberbegriff Rapunzel weisen etwa Namen wie Nüsschen oder Nüsslisalat auf den nussigen Geschmack des Blattgemüses hin, das botanisch zu den Baldriangewächsen gehört.

Rund 80 Sorten der krautigen Pflanze gibt es. Feldsalat ist das ganze Jahr zu bekommen. Kälte schadet den Blattrosetten nicht, sie verstärkt sogar das besondere Aroma. Der Salat lässt sich mit Zutaten wie Ziegenkäse, Cranberries, Feta oder Honigfeige raffiniert ergänzen. Zum leckeren Einsatz kommt er auch blanchiert und in Suppen mitpüriert, gezupft und mit Pinienkernen unter gekochte Nudeln gemischt oder direkt zu Pesto verarbeitet.

Auch Pizza und Flammkuchen, zum Beispiel mit Blauschimmelkäse, Birnen und karamellisierten Walnüssen, runden die vitaminreichen Blättchen als Topping köstlich ab.