Doku im BR

"Oleg, eine Kindheit im Krieg": Wie ein kleiner Junge und seine Oma zusammenhalten

von Hans Czerny

Der zehnjährige Oleg erlebt 2014 den Krieg in der Ost-Ukraine hautnah mit. Der Dokumentarfilm "Oleg, eine Kindheit im Krieg" (2017) zeigt, welche Narben der Konflikt bei dem Jungen hinterlässt. 

BR
Oleg, eine Kindheit im Krieg
Dokumentation • 30.09.2020 • 22:45 Uhr

In "Oleg, eine Kindheit im Krieg" (2017) dokumentiert der norwegische Regisseur Simon Lereng Wilmont ein Jahr im Leben des zehnjährigen Oleg in der Ost-Ukraine. Umsorgt von seiner Großmutter Alexandra, wächst der Junge in der ukrainischen Donezk-Region auf. Als im Frühjahr 2014 der bewaffnete Konflikt zwischen der Regierung und pro-russischen Separatisten ausbrucht, wird der Alltag von Landminen und Raketenschlägen geprägt.

In eindringlichen Bildern erzählt der Film, wie eine Kindheit in den Wirren des endlos erscheinenden Krieges verloren geht und welche Narben ein Kind unter diesen Lebensbedingungen davontragen muss. Er zeigt aber auch, wie wichtig unter solchen Umständen enge Bindungen wie die Olegs zu seiner Großmutter sind.


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH
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