16.10.2020 Weltcup-Wochenende im TV

Wintersport-Saison startet mit dem Riesenslalom in Sölden

von Antje Rehse
ZDF-Sportmoderatorin Katja Streso und ZDF-Experte Marco Büchel.
ZDF-Sportmoderatorin Katja Streso und ZDF-Experte Marco Büchel.  Fotoquelle: ZDF/Slavko Midzor

Wenn es draußen grau und kalt ist, den Tag gemütlich auf dem Sofa verbringen und anderen beim Sport zugucken – für viele gehört das im Winter einfach dazu. Mit dem Weltcup-Wochenende in Sölden startet nun die neue Wintersport-Saison. 

Schon eine Woche früher als geplant beginnt die Saison der Ski-Rennläufer. Am Samstag, 17. Oktober, findet auf dem Gletscher der Riesenslalom der Frauen statt. Am Sonntag, 18. Oktober, sind die Männer dran. Auch die neue Wintersport-Saison steht natürlich ganz im Zeichen von Corona. So sind in Sölden keine Zuschauer zugelassen, bei vielen anderen Weltcup-Rennen wird das genauso sein. Die Sportler, Teams und Offizielle werden in verschiedene Gruppen eingeteilt, um das Ansteckungsrisiko zu verringern. Sie alle werden regelmäßig getestet.

Direkt zum Auftakt gab es aber auch schon den ersten Corona-Fall: Der schwedische Trainer Ola Masdal wurde positiv getestet. Er befindet sich in Quarantäne. Einfluss auf den Start der Rennen soll der positibe Fall nach aktuellem Stand aber nicht haben.

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Der erste Lauf der beiden ersten Weltcup-Rennen der Saison findet jeweils um 10.00 Uhr statt. Eurosport überträgt live. Der zweite Durchgang startet jeweils um 13.00 Uhr, er ist live bei Eurosport und im ZDF zu sehen.

"ZDF SPORTextra" zeigt zuvor jweils ab 12.45 Uhr eine Zusammenfassung des ersten Laufs. Die Rennen im ZDF kommentieren Julius Hilfenhaus (Damen) und Michael Pfeffer (Herren), für Moderation und Analyse stehen Katja Streso und ZDF-Ski-Experte Marco Büchel bereit.

Das um eine Woche vorverlegte Ski Opening ist ein erster wichtiger Test für die gesamte Weltelite um die Amerikanerin Mikaela Shiffrin und den Norweger Henrik Kristoffersen. Auch für das kleine deutsche Team, das unter anderen mit Stefan Luitz und Lena Dürr am Start ist, stellt das Rennen eine frühzeitige Standortbestimmung dar. Die eigentliche Hauptdarstellerin des legendären Auftakt-Rennens ist aber die Gletscherpiste auf dem Rettenbachferner, die mit einer maximalen Neigung von 65 Prozent höchste Ansprüche sowohl an die Damen als auch an die Herren stellt.

Bis es in den anderen Wintersportarten losgeht, müssen sich die Fans noch ein wenig gedulden. Im Biathlon, traditionell der Sportart im Winter mit den besten Einschaltquoten im TV, ist der erste Weltcup in Kontiolahti (Finnland) am 28. und 29. November geplant. Die WM soll vom 10. bis 21. Februar in Pokljuka (Slowenien) stattfinden.

Im Skispringen geht es nach aktuellem Stand am 21. November in Wisla (Polen) los. Auch die Vierschanzentournee soll trotz Corona-Pandemie ausgetragen werden. Doch natürlich muss man sich in diesen Zeiten neben kurzfristigen Absagen wegen des Wetters nun auch auf weitere Einschränkungen wegen des Virus einstellen.

"Es ist schwer vorstellbar, wenn die Athleten da runterspringen und dieses "Ziiiiieh" oder beim Biathlon dieses "Hey" nicht dabei sind. Das überträgt sich ja auch auf den Fernsehzuschauer. Wir werden sehen, wie sich das dann anfühlt", sagt Felix Neureuther im Interview mit der "Sportschau". Der ehemalige Ski-Rennläufer ist mittlerweile ARD-Experte. "Der Skisport muss stattfinden. Da hängen ja nicht nur Existenzängste der Verbände dran, sondern auch die der Athleten, wenn da ein Jahr lang nichts stattfindet. 

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