Mit der "Love Story" nach oben: Ali MacGraw.
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Ali MacGraw

Alice MacGraw
Lesermeinung
Geboren
01.04.1938 in Pound Ridge, New York, USA
Alter
83 Jahre
Sternzeichen
Biografie

Als Tochter von Künstlern hatte Ali MacGraw zunächst vor, in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten. Sie studierte am Wellesley College, bevor sie mit 22 Jahren als Redaktionsassistentin bei dem Modemagazin "Harper's Bazaar" anfing.

Irgendwann brachte ihr das auch einen Job als Model ein, was sie ursprünglich gar nicht angestrebt hatte. In dieser Zeit, Mitte der 60er Jahre, trat sie in zahlreichen Werbespots auf (unter anderem für Polaroid)

Ihr Filmdebüt gab sie 1968 in "Der schnellste Weg zum Jenseits" mit Kirk Douglas, im Jahr darauf folgte "Zum Teufel mit der Unschuld" mit Richard Benjamin und Jack Klugman. Ihr nächster Film sollte ihr erfolgreichster sein (und bleiben). In Arthur Millers geschickt inszeniertem Rührstück "Love Story" (1970) schied sie an der Seite des guten Ryan O'Neal dahin, und alle Welt weinte.

Eine noch wesentlich interessantere Rolle gab ihr Hollywood-Außenseiter Sam Peckinpah in seinem wegweisenden Actionfilm "Getaway" (1972) an der Seite von Steve McQueen, mit dem sie von 1973 bis 1978 verheiratet war. Peckinpah setzte sie auch als selbstbewußte Journalistin in dem Trucker-Western "Convoy" (1977, mit Kris Kristofferson) ein. Die Jahre von "Love Story" bis "Convoy" repräsentieren auch den Höhepunkt ihrer Karriere.

"Spiel mit der Liebe" (1979) war dagegen ein mißlungener Film über schicke Leute aus dem Tennis-Milieu. Zum Wegsehen! Danach war sie nur noch selten im Kino zu sehen, dafür um so häufiger im Fernsehen, zum Beispiel in mehreren Folgen der Serie "Winds of War" (1983). Zu ihren letzten Auftritten im Film zählen unter anderem "Segeltour des Grauens" (1992) und "Tod in Bangkok" (1994). Nichts davon ist in irgendeiner Hinsicht bemerkenswert.

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