Der Film folgt zwei Rudeln im Herzen der Massai Mara im Süden Kenias. Das erste hat bereits eine ganze Horde energischer Halbwüchsiger in seinen Reihen. Beim zweiten hat der Nachwuchs gerade erst das Licht der Welt erblickt.

Die Kleinen sind nach ihrer Geburt zunächst blind und hilflos. Ihre Ausgangslage könnte nicht unterschiedlicher sein. Während die einen verborgen und gut geschützt in einem Busch die ersten Wochen ihres Lebens verbringen, wurden die anderen im dichten Ried eines Sumpfes versteckt. Büffelherden kommen oft vorbei, sie sind der größte Feind der Löwen. Dort ist der Nachwuchs der Sumpflöwin also ständig in Gefahr. Trotz aller Probleme sieht es aber zunächst gut für die erfahrene Jägerin und ihre Familie aus. Während sie auch tagsüber manche Gelegenheit zur Jagd nutzen kann, muss das Rudel auf die Nacht warten.

Was in absoluter Dunkelheit passiert, kann dank neuester Technik nun sichtbar gemacht werden: Wärmebildkameras enthüllen die Dramen, die sich in totaler Finsternis in der Savanne zutragen. Endlich lässt sich das Verhalten der Raubkatzen auch in der Nacht authentisch beobachten. Als eine Gruppe junger Löwenmännchen auftaucht und den derzeitigen Herrschern das Revier streitig machen will, spitzt sich die Lage zu. Ob und wie sich die Rudel und die einzelnen Löwinnen mit ihrem Nachwuchs durchschlagen, erzählt der Film in starken Bildern und emotionalen Geschichten. Eine dramatische Familiensaga, eine Geschichte von Loyalität und Großmut, aber auch von gnadenlosen Egoismen und brutaler Gewalt.