Der Südwesten von oben
15.03.2026 • 04:35 - 05:05 Uhr
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Lesermeinung
Lutz Gehring ist Höhlenforscher im Aachtopf, der größten Quelle Deutschlands. Keiner weiß, wie weit sich sich das unterirdische System durch das Gestein der Ostalb zieht. Wie verläuft das Wasser, das sich hier durch Regen und Grundwasser zu Seen bildet? U
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Lutz Gehring ist Höhlenforscher im Aachtopf, der größten Quelle Deutschlands. Keiner weiß, wie weit sich sich das unterirdische System durch das Gestein der Ostalb zieht. Wie verläuft das Wasser, das sich hier durch Regen und Grundwasser zu Seen bildet? U
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Yvonne Christoffers sieht sich als Vertreterin der Biber in der Öffentlichkeit und möchte zeigen, dass Biber keine zerstörerischen Tiere sind, sondern sogar Nützlinge.
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Maurice Neef und sein Hund, der Leonberger Rüde Endor, sind Teil eine 19-köpfigen Rettungshundestaffel im Südwesten.
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
Natur + Reisen, Natur + Umwelt

Der Südwesten von oben

/ SWR/SR Fernsehen Jeder dritte deutsche See liegt im Südwesten. Der größte von ihnen ist der Bodensee. Das "schwäbische Meer" entstand, als vor 12.000 Jahren die letzten Eiszeitgletscher schmolzen. An seinen Ufern entstand die größte Siedlungsdichte der prähistorischen Zeit. Der Bodensee lieferte in der Jungsteinzeit Trinkwasser und Nahrung. Pfahlbauten boten Schutz vor wilden Tieren und Überschwemmungen. Seen prägen den Südwesten bis heute. In den Mooren kämpft das Land mit dem Wasser und behält meistens die Oberhand. Im Wurzacher Ried helfen Biber bei der Renaturierung des stillgelegten Torf-Abbaus. Die Hälfte der stehenden Gewässer im Südwesten haben Menschen angelegt. Die Westerwälder Seenplatte etwa ist einem Grafen zu verdanken, der im 17. Jahrhundert Fischteiche graben ließ. Viele der künstlichen Seen entstanden als Trinkwasser-Reservoir wie die Primstalsperre im Saarland oder als Stromquelle wie der Schluchsee, der als Pumpspeicherwerk Strom speichern kann.

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