Seit Jahrtausenden verbindet Menschen und Pferde eine spezielle Beziehung. Ein Dokumentarfilm macht sich auf die Reise zum Ursprung dieser Freundschaft, besucht echte Cowboys und den kältesten Ort der Welt.

Auf ihrem Rücken wurden Kriege ausgefochten, sie begleiteten Weltenbummler auf ihren bahnbrechenden Expeditionen, und ihre Athletik und Erhabenheit fasziniert Menschen aus aller Welt. Unser Verhältnis zu Pferden ist seit Jahrtausenden ein besonderes. Wie es dazu gekommen ist und welche besondere Rolle die Tiere im Leben von Menschen auch heute noch einnehmen, ergründet der beeindruckende Dokumentarfilm "Die Geschichte von Pferd und Mensch: Equus" (2018), der nun auf ARTE wiederholt wird.

Die Filmemacher Dennis Wells und Niobe Thompson gehen dazu 6.000 Jahre in der Geschichte zurück, als Pferde von einem heute längst verschwundenen Volk erstmals gezähmt wurden. Außerdem lässt der Film in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern erstmals das Fossil des sogenannten Urpferdchens virtuell auferstehen.

Einmalig sind auch die Eindrücke, die das deutsch-kanadische Filmteam während ihrer zweijährigen Reise um die Welt eingefangen hat. Unter anderem besuchten sie die letzten heute noch lebenden Reiternomaden im mittelasiatischen Altai-Gebirge, Blackfoot-Indianer in Nordamerika und sibirische Cowboys am kältesten Ort der Welt.

Die Geschichte von Pferd und Mensch: Equus – Do. 06.08. – ARTE: 20.15 Uhr


Quelle: teleschau – der mediendienst GmbH