In der vierten Folge von "Eusi Landchuchi" dürfen wir Pascal Mayor in der Küche über die Schulter schauen. Er kocht für den Kochwettbewerb, der zum vierten Mal über die vier Sprachgrenzen hinweg von SRF, RTS, RSI und RTR durchgeführt wird. Das Hauptaugenmerk liegt in diesem Jahr auf der Biodiversität. Sieben Kandidatinnen und Kandidaten, die alle beruflich mit dem Boden und seiner Bewirtschaftung zu tun haben, zeigen den Fernsehzuschauerinnen und -zuschauern die Vielfalt der Produkte aus ihrer Region. Am Start sind zwei Frauen aus der Romandie, drei Teilnehmende aus der Deutschschweiz, ein Tessiner und eine Frau aus Graubünden. Die Besonderheit dieser Staffel besteht darin, dass ihnen allen der Erhalt der Biodiversität in unserem Land ein wichtiges Anliegen ist. Pascal Mayor ist Gärtner und Bauer. Die nachhaltige Pflege der Natur ist für ihn etwas vom Wichtigsten überhaupt. So bewirtschaftet er nicht nur die flachen Wiesen im Talboden. Neben der Arbeit auf dem Hof geht er im Onsernone-Tal auf die Alp und in den Centovalli bewirtschaftet er ein Maiensäss, wo er Heu erntet und die Tiere weiden lässt. Aus der Not macht Pascal eine Tugend wenn er seinen Gästen ein Sorbet aus Japanischem Knöterich serviert. Das ist eine invasive Pflanze, die im Tessin inzwischen stark verbreitet ist. Auf seinen Feldern lässt Pascal seine Kühe diese unerwünschte Wildpflanze abfressen. Während Pascal seine Polenta zubereitet, ruft er alle Tessiner Grossmütter auf, den Kindern und Enkelkindern zu zeigen, wie man eine Polenta richtig kocht. Auch bei seinem Wettbewerbsessen schaut Pascal darauf, dass er seine Gerichte möglichst nach der traditionellen Art und Weise kocht.
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