"La Mif" ist französischer Slang und bedeutet "Familie". Die Mädchen, die im Jugendheim leben, haben hier zum ersten Mal so etwas wie eine Familie gefunden. Dabei muss die Heimleiterin immer wieder zwischen menschlicher Nähe und notwendiger beruflicher Distanz abwägen. Die Gründe, weshalb die Mädchen hier zusammenkommen, sind vielseitig. Alle haben sie aber ein Trauma, das sie zu überwinden versuchen. Ohne Krisen und Konflikte geht nichts. Dafür sind die Temperamente der jungen Frauen zu verschieden. Ihr Lebenshunger zu gross und ihr Platz in der Gesellschaft zu prekär. Dann bringt ein Zwischenfall das Pulverfass zum Explodieren und zeigt gravierende Mängel im Jugendschutzsystem auf. Im Sozialdrama von Fred Baillif verschwimmen die Grenzen zwischen Fiktion und Dokumentarfilm. Der Genfer Filmemacher setzte bewusst auf Laiendarstellende. Fast alle Darstellende stehen für "La Mif" zum ersten Mal vor der Kamera. So auch die Heimleiterin Claudia Grob, die Lora spielt und für ihre Rolle mit dem Schweizerfilm Preis 2022 in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin" geehrt wurde. Der Regisseur Fred Baillif hatte sie, vor vielen Jahren im Rahmen eines Praktikums zum Sozialarbeiter, kennen und schätzen gelernt.
Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“
Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
Undichte Herzklappen: Katheter statt OP am offenen Herzen
Dank minimalinvasiver Katheterverfahren sind Herzklappenoperationen heute schonender als je zuvor. Vor allem für ältere Patienten bedeutet das mehr Lebensqualität und weniger Risiken.
Oliver Mommsen: "Ich eigne mich definitiv nicht zum Dorf-Sheriff"
Oliver Mommsen spielt in "Mord oder Watt" eine humorvolle Meta-Rolle. Als Tim Seebach nimmt er sich selbst aufs Korn und spielt mit Klischees des Schauspielerlebens.
Nach jahrelangen Schmerzen findet eine Patientin endlich Hilfe bei Dr. Oliver Emrich. Eine unscheinbare Narbe und spezialisierte Therapieansätze bringen Erleichterung in ihr Leben zurück.
Viele Senioren möchten ihren Führerschein nicht missen – manchmal sollten sie aber, etwa wegen gesundheitlicher Einschränkungen, besser auf dem Beifahrersitz Platz nehmen. Bei begleiteten Rückmeldefahrten bekommen sie ein ehrliches Feedback.