Monaco - Zwergstaat mit großer Geschichte
22.06.2026 • 08:55 - 09:40 Uhr
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Der Fürstenpalast von Monaco
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Innenansicht der 1879 eingeweihten Oper von Monte-Carlo
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Das Kasino von Monte-Carlo: Ende des 19. Jahrhunderts finanzierte sich die Familie Grimaldi aus den Einnahmen des Spielbetriebs.
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Innenansicht des im Jahr 1865 eingeweihten Kasinos von Monte-Carlo
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Originaltitel
Monaco, la grande histoire d'un micro-Etat
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2025
Info, Dokumentation

Monaco - Zwergstaat mit großer Geschichte

Das Fürstentum Monaco, ein Zwergstaat, übt auf viele Menschen eine geradezu magische Anziehungskraft aus, wirft aber auch jede Menge Fragen auf. Die erste Folge erzählt von den bewegten Anfängen Monacos. Im 13. Jahrhundert eroberte die aus Genua verbannte Adelsfamilie Grimaldi den strategisch wichtigen Felsen mit einer List und schuf so den Gründungsmythos des Fürstentums. Die Grimaldis hielten sich an der Macht, indem sie den Schutz mächtiger Verbündeter suchten: Sardiniens, Savoyens, der Provence, Spaniens und schließlich Frankreichs. Charles III. verstand als erster Grimaldi, dass das Fürstentum über eine strategische Situation verfügte. Er wollte Monaco zum Urlaubsziel des Glücksspiels und des boomenden Badetourismus machen. Über die Société des Bains de Mer (SBM) veranlasste er den Bau eines Kasinos, eines Opernhauses und prunkvoller Hotels. Nach und nach avancierte Monaco zum Luxus-Reiseziel der europäischen Elite. Unterdessen kam es zu sozialen Spannungen: Ganz Monaco war in der Hand der SBM, die alle Versorgungseinrichtungen verwaltete und französische wie italienische Zuwanderer zu Hungerlöhnen beschäftigte. Monacos Bewohner, fernab von Macht und Kasino lebend, gingen 1910 schließlich auf die Barrikaden. Dem Fürsten trotzten sie das Versprechen einer Verfassung ab. Der Erste Weltkrieg führte schließlich zu einem Einbruch der Besucherzahlen in Monte Carlo. Hatte Monaco seine Glanzzeiten bereits hinter sich?

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