Schachnovelle
03.04.2026 • 23:35 - 01:15 Uhr
Spielfilm, Drama
Lesermeinung
Bartok (Oliver Masucci) leidet unter der Isolationshaft.
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Bartok (Oliver Masucci) und seine Frau Anna (Birgit Minichmayr) fürchten die Machtübernahem der Faschisten.
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Noch tanzt Wien den Walzer: Bartok (Oliver Masucci) und seine Frau Anna (Birgit Minichmayr) auf dem Ball.
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Auf der Überfahrt ins Exil: Dr. Josef Bartok (Oliver Masucci, re.) lernt Koller (Samuel Finzi) kennen, der den Schachweltmeister managt.
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Originaltitel
Schachnovelle
Produktionsland
D, A
Produktionsdatum
2021
Altersfreigabe
12+
Spielfilm, Drama

Schachnovelle

Den Glauben an die Unbesiegbarkeit des Geistes im Kampf gegen den Faschismus rückt Regisseur Philipp Stölzl ins Zentrum seiner filmischen Interpretation von Stefan Zweigs "Schachnovelle". Hauptdarsteller Oliver Masucci flüchtet sich als unbeugsamer Intellektueller in ein Schachfieber, um sich den psychologischen Qualen der Isolationshaft zu entziehen. Seine Gegenspieler verkörpert Albrecht Schuch in einer Doppelrolle: zunächst als kultiviert auftretender Gestapo-Offizier im Psychoduell und später als geheimnisvoller Weltmeister in einer realen Schachpartie. Österreich, 1938. Der Wiener Lebemann Dr. Josef Bartok (Oliver Masucci) verdrängt die Gefahr der NS-Machtübernahme. Erst kurz vor dem "Anschluss" an das Deutsche Reich entschließt er sich zur Flucht. Während seine Frau Anna (Birgit Minichmayr) entkommt, gerät Bartok in die Fänge der Faschisten. Gestapo-Offizier Böhm (Albrecht Schuch) möchte den Notar mit Isolationshaft zwingen, die Nummernkonten vermögender Mandanten preiszugeben: kein Gespräch, nichts zu lesen, keine Beschäftigung! Tage, Wochen und Monate vergehen. Als Bartoks Widerstandskraft schwindet, bekommt er ein Buch über Schachpartien in die Hände. Diese unverhoffte Nahrung für seinen ausgehungerten Geist löst ein Schachfieber aus - und zieht ihn in neue Abgründe. Zu seinem ersten Schachspiel mit einem Gegner kommt es Monate später auf der Überfahrt ins Exil. An Bord des Kreuzfahrtschiffes von Owen McConnor (Rolf Lassgård) trifft Bartok auf den amtierenden Weltmeister Czentovic (Albrecht Schuch), dessen Manager Koller (Samuel Finzi) eine Partie arrangiert. Nun beginnt ein Spiel, an dem Bartok zu zerbrechen droht.

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