23.02.2026 Gesundheitsmeldung

3. März: Welttag des Hörens

Am 3. März ruft die WHO zum Welttag des Hörens auf, um das Bewusstsein für die Bedeutung guten Hörens zu schärfen. Studien zeigen: Hörgeräte verbessern die Lebensqualität.
Eine Frau hält ein Hörgerät in der Hand.
Am 3. März ist Welttag des Hörens. Fotoquelle: BVHI

Jedes Jahr am 3. März ruft die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum Welttag des Hörens auf. Im deutschsprachigen Raum organisiert der Bundesverband der Hörsysteme-Industrie gemeinsam mit Ärzten und weiteren Experten aus der Branche den diesjährigen Welttag unter dem Motto „Klingt nach Leben! – Das Leben mit allen Sinnen genießen – heute und in Zukunft!“ Der Zusammenhang zwischen gutem Hören und Lebensqualität zeigt sich nicht nur im Alltag, sondern auch in aktuellen Studien. So berichten 97 Prozent der Hörgeräte-Träger laut der aktuellen „EuroTrak Germany–Studie“ von einer höheren Lebensqualität, seitdem sie ihre Schwerhörigkeit haben versorgen lassen. Gleichzeitig bedauern 64 Prozent rückblickend, dass sie eine Versorgung zu lange aufgeschoben haben. Auch unabhängig von solchen Befragungen weisen wissenschaftliche Untersuchungen darauf hin, dass unbehandelter Hörverlust zu den stärksten beeinflussbaren Risikofaktoren für vorzeitigen kognitiven Abbau zählt. Gutes Hören entlastet das Gehirn, unterstützt die neuronale Aktivität und stärkt soziale Verbindungen. Menschen, die schlecht hören, meiden zunehmend Telefonate und Gespräche.