Seit dem Jahr 2000 wird alljährlich am 4. Februar der Weltkrebstag begangen. Veranstaltet wird er von der Union for International Cancer Control (UICC). In Deutschland lautet das Motto 2026 „Gemeinsam. Einzigartig!“, international „Unitied by Unique“. Das soll darauf hinweisen, dass alle Krebspatienten durch ihre Diagnose miteinander verbunden sind, trotzdem aber jeder eine ganz eigene (Krankheits-)Geschichte, eigene Erfahrungen und Bedürfnisse hat. Dies müsse im Umgang mit den Patienten noch stärker durch einen menschenzentrierten Ansatz in der Behandlung berücksichtigt werden. Inzwischen werden dank moderner Forschung die Therapien immer individueller auf die Betroffenen zugeschnitten. Krebserkrankungen zählen aber weiterhin, zusammen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland. Nach Schätzungen des Zentrums für Krebsregisterdaten wurden 2023 mehr als eine halbe Million Krebserkrankungen diagnostiziert. Besonders oft sind Frauen von Brustkrebs und Männer von Prostatakrebs betroffen, zudem sind Lungenkrebs und Darmkrebs häufig auftretende Krebsarten. Zu den Risikofaktoren für eine Krebserkrankung zählen unter anderem das Rauchen oder eine ungesunde Ernährung.