Können wir lernen, schneller zu entscheiden? Zu viele Angebote machen Entscheidungen schwierig. Oft entscheiden wir uns dann gar nicht. Steckt "FOBO" ("Fear Of Better Options") dahinter? Tschur-Jin Lau quält sich bei fast jeder Entscheidung. Cappuccino oder lieber Latte Macchiato? Architektur oder besser Chemie studieren? Für sie ist es nicht cool, sondern eher eine Belastung, eine große Auswahl an unterschiedlichen Möglichkeiten zu haben. Welche Rolle spielt ein recht neues Phänomen bei Entscheidungsschwierigkeiten? "FOBO", ein Akronym für "Fear Of Better Options". Darunter versteht man die Angst oder auch Unfähigkeit, eine Entscheidung zu treffen, weil es irgendwo noch eine bessere Option geben könnte. Das bedeutet: Aus Angst vor einer falschen Entscheidung treffen wir häufig dann gar keine. Hingegen bezeichnet "FOMO" ("Fear Of Missing Out") die Angst, irgendetwas zu verpassen. Was kann ich also tun, damit ich mich besser und schneller entscheiden kann? Lisa Budzinski trifft Gerd Gigerenzer. Er war Psychologe am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung und ist eine Koryphäe, wenn es um Entscheidungsfindungen geht. Ursache für langwierige und quälende Entscheidungsprozesse ist häufig die Vielzahl an unterschiedlichen Möglichkeiten, aber auch die Angst davor, falsche Entscheidungen zu treffen, Fehler zu machen und dann die Verantwortung dafür übernehmen zu müssen. Das hindert viele Menschen daran, überhaupt eine Entscheidung zu treffen. Gerd Gigerenzer rät deshalb dazu, ein bisschen mehr Mut zu haben, Fehler zu machen und aus diesen Fehlern zu lernen. Auch Lisa Budzinski hadert hin und wieder mit Entscheidungen. In einem Test findet sie heraus, welcher Entscheidungstyp sie ist. Die Psychologie kennt unterschiedliche Entscheidungsstile. Maximieren und Satisficing. Bei dem einen geht es darum, die beste Entscheidung, beim anderen darum, eine zufriedenstellende Entscheidung zu treffen. Ist weniger vielleicht mehr beziehungsweise schneller? Welcher Typ ist Lisa?
Maximaler Raum für eigene Gedanken: Ein Gespräch mit Oliver Wnuk
Oliver Wnuk, bekannt aus "Nord Nord Mord" und "Stromberg", veröffentlicht zusammen mit Cartoonist Tobias Vogel das Buch "Besser wird's nicht". Ein Werk voller persönlicher Einblicke und humorvoller Cartoons, das beim Lappan Verlag erscheint.
Eine Kundin berichtet von ihrer erfolglosen Behandlung einer Blasenentzündung nach dem Urlaub in Sri Lanka. Der Apotheker gibt wichtige Hinweise, wie Resistenzen vermieden werden können und was bei der Medikamenteneinnahme zu beachten ist.
Am 3. März ruft die WHO zum Welttag des Hörens auf, um das Bewusstsein für die Bedeutung guten Hörens zu schärfen. Studien zeigen: Hörgeräte verbessern die Lebensqualität.
Fritz Karl: „Ich hätte nicht gedacht, dass mir das Schreiben so leichtfällt“
Kriminalpsychologe Thomas Meiberger (Fritz Karl) bekommt es im ersten Film in der neuen Reihe „Der Salzburg-Krimi“ mit einer Mordserie zu tun, die mit dem Fund eines Gekreuzigten im Wolfgangsee beginnt. prisma sprach mit Fritz Karl, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist.
Die Deutschen wollen gerne nachhaltig reisen – doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das zeigt ein neuer Bericht zum Nachfragemonitor „Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen“. Nachhaltigkeit fängt schon beim Thema Anreise an. Wie wäre es also mal mit einer Bahnfahrt in den Urlaub? Schöne Ausblicke unterwegs inklusive. prisma stellt eine Auswahl interessanter Strecken und Ziele vor.
Undichte Herzklappen: Katheter statt OP am offenen Herzen
Dank minimalinvasiver Katheterverfahren sind Herzklappenoperationen heute schonender als je zuvor. Vor allem für ältere Patienten bedeutet das mehr Lebensqualität und weniger Risiken.