Stadt Land Kunst
03.05.2024 • 08:10 - 09:00 Uhr
Kultur, Kunst + Kultur
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Originaltitel
Invitation au voyage
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2024
Kultur, Kunst + Kultur

Stadt Land Kunst

(1): Marlen Haushofer im Österreich hinter der Wand Marlen Haushofers 1963 erschienener Roman "Die Wand" wurde zum Weltbestseller. Er handelt von einer Frau, die bei einem Wochenendaufenthalt in einer Jagdhütte in den österreichischen Bergen auf unerklärliche Weise durch eine unsichtbare Wand vom Rest der Welt isoliert wird und zu schreiben beginnt, um nicht den Verstand zu verlieren. Man kann die Frau als Doppelgängerin ihrer Autorin sehen. Im konservativen Österreich der 1960er Jahre und im Schatten der latenten atomaren Bedrohung schrieb auch die Hausfrau Marlen Haushofer, um bei Verstand zu bleiben. (2): Marseille: In den Calanques der Arbeiter Die Calanques zwischen Marseille und Cassis muten an wie ein zeitloses, unberührtes Naturparadies. Doch nicht immer waren die schmalen Buchten mit ihren steilen Felswänden und pittoresken Stränden ein Ort süßen Nichtstuns. Von 1810 bis 2009 wurde in den Calanques geschuftet. Rund 20 Steinbrüche und Fabriken gab es an der Südküste von Marseille. Die vernarbten Felsen von Port-Miou zeugen bis heute von dieser vergessenen Arbeitervergangenheit der Calanques. (3): Argentinien: José Luis' Kartoffel-Tortilla In Mendoza serviert José Luis eine herzhafte Tortilla. In einer speziellen Doppelpfanne bereitet er ein Omelett zu. Dann mischt er Kartoffeln und Frühlingszwiebeln unter, die zuvor mit Kümmel, Paprika und Merkén - einem scharfen Pulver aus geräuchertem Chili, Koriander und Salz - angebraten wurden. Zur Kartoffel-Tortilla gibt es Entrecote. (4): Marquesas: Auf der Suche nach der verlorenen Tätowierung Das Wort Tattoo geht auf das tahitische "Tatau" zurück, was so viel bedeutet wie "Wunden schlagen". In Europa wurde die Kunst des Tätowierens von der Kirche geächtet und verschwand seit dem Mittelalter praktisch ganz. Auf den von Frankreich verwalteten Marquesas-Inseln gelang es einem deutschen Mediziner und Ethnologen, dieses polynesische Kulturerbe vor der Auslöschung zu bewahren …

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