Serie, Animationsserie
Wickie und die starken Männer
Wer ist Bernhard?: Es scheint ein Gaukler zu sein, dem die Wikinger im Wald begegnen. Verzweifelt ist er auf der Suche nach seinem Bernhard. Bernhard? Ist das ein Freund? Die Wikinger sind basserstaunt, als plötzlich ein ausgewachsener Bär aus dem Unterholz bricht. Gerade haben die Wikinger ihre Wasservorräte aufgefüllt, als ihnen mitten im Wald ein auffällig kleiner Mann begegnet, den sie im ersten Moment für einen Kobold halten. Doch Puck - so ist sein Name - ist alles andere als ein Zauberwesen. Er ist ein Gaukler, ein Artist, einer, der alle möglichen Kunststücke beherrscht und verspricht, diese Kunststücke den Wi-kingern vorzuführen, wenn sie ihm denn bloß helfen, seinen Bernhard wiederzufinden. Bernhard? Wer ist Bernhard? Natürlich glauben Wickie, Halvar und die komplette Crew des Drachenbootes, es handele sich um Pucks Freund, und natürlich sind alle schnell bereit, im Wald nach diesem Bernhard zu suchen. Die Wikinger schwärmen nach allen Seiten aus und stoßen auf Spuren, die sie von einem Moment auf den anderen in höchste Gefahr bringen: im Wald ist nämlich ganz offensichtlich ein Bär unterwegs, und gegen einen Bären hat selbst Faxe mit seinen enormen Kräften keine Chance. Was sollen sie tun? Fliehen? Puck bei seiner Suche nach Bernhard im Stich lassen? Oder todesmutig Gefahr laufen, einem wilden Bären vor die Füße zu laufen? Auf den ersten Blick: Es ist ein ungeheurer Verdacht, den der schwedische König äußert: Halvar soll sich das herrschaftliche Zepter unter den Nagel gerissen haben! Gerade noch so eben gelingt es Wickie, den König eines besseren zu belehren. Die Wikinger jagen in den Wäldern um Flake und treffen dabei unversehens auf den schwedischen König. Halvar nutzt die Gelegenheit und äußert sich voller Bewunderung über das außergewöhnlich schöne und reich mit Diamanten bestückte königliche Zepter. Als aller-dings eben dieses Zepter kurz darauf spurlos verschwunden und ganz offensichtlich gestohlen ist, gerät Wickis Paps augenblicklich in den schlimmen Verdacht, der Dieb zu sein. Denn der Dieb - so beschreibt ihn der König - ist groß, kräftig und hat einen Bart. Tatsächlich trifft eine solche Beschreibung in Flake ausschließlich auf Halvar zu, und so fackeln die Schweden nicht lange, stecken ihn in einen Käfig und sind drauf und dran, Halvar in das tiefste und dunkelste Verließ zu verfrachten, das ihnen zur Verfügung steht. Fieberhaft sucht Wickie noch im letzten Moment nach einer Möglichkeit, die Unschuld seines Vaters zu beweisen Kann es sein, dass sich der König geirrt hat? Dass er Halvar mit jemand anderem verwechselt? Dass der schwedische König in seinem hohen Alter vielleicht gar nicht mehr gut sieht und recht eigentlich eine dicke Brille bräuchte? Wal in der Patsche: Faxe und Wickie sind gute Freunde aller Wale! Als einer von ihnen strandet, ist die Sorge natürlich riesig. Der Wal muss, so schnell es geht, ins Meer zurück, ist aber viel zu schwer, um ihn zu schieben. Was tun? Kaum darf Faxe ausnahmsweise mal als Steuermann den Kurs des Drachenbootes bestimmen, taucht auch schon einer seiner geliebten Walfische auf und beginnt ein Wettrennen mit dem Wikingerboot. Das Rennen auf hoher See und in vollem Tempo macht allen solange Spaß, bis der Wal ein paar Felsen, die einer Insel vorgelagert sind, übersieht, schleudert und sich hilflos mitten auf einem Sandstrand wiederfindet. Können die Wikinger helfen? Sie strengen sich jedenfalls nach Leibeskräften an! Mit der ganzen Mannschaft versuchen sie, den Wal wieder in freies Wasser zu wuchten - vergeblich! Das Tier ist einfach zu schwer. Und es bleibt auch zu schwer, als unsere Freunde versuchen, den Wal mit dem Drachenboot aus seiner unglücklichen Position zu ziehen. Als es Nacht wird, bleibt ihnen nichts anderes übrig, als auf den nächsten Morgen und eine gute Idee zu warten. Und die gute Idee erreicht die Wikinger tatsächlich, denn in seinem nächtlichen Traum wird Wickie schlagartig klar, mit welchem schlauen Trick er das Leben des gestrandeten Wals retten kann. Ivar Einbein: Halvars Bruder hat sich zum Besuch angekündigt. Er kommt jedoch nicht alleine. Auf seinen Fersen ist Ivar, der mit Hlaford noch ein gehöriges Hühnchen zu rupfen hat. Es sei denn, Wickie weiß einen Schachzug, mit dem Ivar nicht rechnet. Halvar erwartet den Besuch seines Bruders Hlaford. Wie es Wikingerart ist, will er ihm mitsamt seiner Crew im Wald vor Flake eine Überraschung bereiten. Er rechnet nicht damit, dass Hlaford längst angekommen ist und hocherfreut seine Verwandtschaft, Ylva und Wickie, begrüßt. Der Bruder hat sich im Laufe der Jahre sehr geändert. Längst ist er nicht mehr der, der plündernd die Meere durchsegelt. Nein, er ist ein Bäcker geworden, der wundervolles Brot backen kann und sich freut, seine Fähigkeiten in Flake unter Beweis zu stellen. Doch aus dem sorglosen Backfest wird nichts. Denn heimlich, still und leise schleicht ein wüster Geselle in das Dorf. Es ist Ivar, der mit Hlaford in jungen Jahren einmal böse aneinander geraten ist. Seit diesen Zeiten trägt Ivar ein Holzbein und sinnt auf Rache. Der Zeitpunkt dafür scheint nunmehr gekommen. Es sei denn, Wickie kann den Krieger in letzter Sekunde mit einem geschickten Schachzug stoppen und besiegen.