Auf den Spuren der Eltern: Alwara Höfels
Fotoquelle: ZDF/Britta Krehl

Alwara Höfels

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Biografie

Die Tochter des Schauspielerpaares Klara Höfels und Michael Greiling gab ihr Kinodebüt nach dem Schauspielstudium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin als Miriam in Til Schweigers "Keinohrhasen" (2007), der die 1982 geborene Blondine auch in seinen Regiearbeiten bzw. Produktionen "Phantomschmerz" (2008) und "Zweiohrküken" (2009) besetzte.

Von 2005 bis 2009 gehörte die Schauspielerin über ihre Kino- und TV-Arbeiten hinaus zum festen Ensemble des Deutschen Theaters Berlin, wo sie unter anderem in "Weine nicht" (2006/2007, Regie: Robert Borgmann), "Ein Sommernachtstraum" (2006/2007, Regie: Jürgen Gosch), "Donna Davison" (2008/2009, Regie: Hannah Rudolph), "Caligula" (2008/2009, Regie: Jette Steckel) oder "Baal" (2009, Regie: Christoph Mehler) auf der Bühne stand. In diese Zeit fällt auch ihre Rolle der Nancy in Uwe Jansons freien Goethe-Verfilmung "Werther" (2008) an der Seite von Stefan Konarske, Hannah Herzsprung und David Rott.

Im Jahr darauf entstand Markus Imbodens zweiteiliger "Bella-Block"-Krimi "Bella Block - Am Ende des Schweigens" (2009) mit Hannelore Hoger und Devid Striesow und in dem Frankfurter Krimi "Tatort - Architektur eines Todes" (2009), dem 16. Fall der ehemaligen "Tatort"-Ermittler Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf, sammelte die sympathisch-fröhliche Darstellerin erste Erfahrungen in Deutschlands bekanntester und erfolgreichster Krimi-Reihe.

Ebenfalls 2009 besetzte Feo Aladag die Darstellerin in ihrem Kino-Drama "Die Fremde" an der Seite von Sibel Kekilli, "Mein Flaschengeist und ich" (2009) ist eine recht witzige Fantasykomödie mit Jasmin Schwiers, während Regisseur Dror Zahavi in seinem Historiendrama "Der Uranberg" (2010) eine Geschichte aus der nach dem Krieg entstehenden DDR erzählt.

In der Folgezeit war Alwara Höfels immer häufiger auf der Kinoleinwand und im TV zu bewundern, da ihr nach ihren letzten Spielzeit am Deutschen Theater nun genügend Zeit blieb. So stand sie 2011 mit Christian Ulmen für die Kino-Komödie "Einer wie Bruno" vor der Kamera, und im gleichen Jahr entstanden die Tragikomödie "Mein Bruder, sein Erbe und ich", der Spaß "Weihnachtsengel küsst man nicht" und die nicht sonderlich gelungene Kinokomödie "Blutzbrüdaz".

Gelungen waren erneut ihr weiteren Auftritte am "Tatort" in "Tatort - Alles hat seinen Preis" (2011) und "Tatort - Schmuggler" (2012), während das Kinoabenteuer "Fünf Freunde" nur ansatzweise überzeugen konnte. Außerdem spielte Alwara Höfels in den Jahren 2009 und 2010 in jeweils 13 Folgen der erfolgreichen Kika-Krimiserie "Allein gegen die Zeit", die für den Emmy-Award nominiert war. Weitere Filme und Serien mit Alwara Höfels: "Post Mortem" (Serie, 2008), "Mord nach Zahlen", "Wilsberg: Die Bielefeld-Verschwörung" (beide 2011), "Überleben an der Wickelfront", "Krokodil" (beide 2012), "Der Tatortreiniger" (2013).

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