Wir Kinder aus dem Möwenweg
18.06.2026 • 11:10 - 12:25 Uhr
Serie, Zeichentrickserie
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Produktionsland
D
Produktionsdatum
2015
Altersfreigabe
6+
Serie, Zeichentrickserie

Wir Kinder aus dem Möwenweg

Wir beschatten Voisins: "Räuber und Gendarm" zu spielen, ist unterhaltsam. Viel interessanter ist es natürlich, wenn man als Gendarm tatsächlich einem Räuber - noch dazu in der Nachbarschaft - auf die Schliche kommt. Verdächtig erschien den Möwenwegkindern Nachbar Voisin schon immer. Doch was sich da alles an Kisten in seiner Garage türmt, weckt nun endgültig das detektivische Interesse von Tara und ihren Freunden. Sammelt sich da etwa Diebesgut? Dass Herr Voisin nicht gerade als bester Freund der Kinder gilt, ist bekannt. Doch ob er deswegen gleich ein Verbrecher sein muss? Genau das ist es aber, was sich Petja, Tara, Maus, Laurin, Vincent, Fritzi, Jul und Tieneke plötzlich einbilden. Ist es nicht höchst verdächtig, dass der Mann in seiner Garage einen ganzen Berg von Kartons stapelt? Liegt es nicht geradezu auf der Hand, dass in diesen Kartons etwas verborgen ist, was niemand sehen soll? Geklaute Handys vielleicht? Die Kinder vom Möwenweg machen sich auf Verbrecherjagd. Natürlich braucht es nicht lange, bis Herr Voisin sich als Mittelpunkt einer ungewollten Aufmerksamkeit empfindet und die Kinder in barschem Ton zurecht weißt. Doch die lassen sich nicht von ihren ‚Ermittlungen' abhalten. Selbst dann nicht, als Taras Vater Wind von den Vermutungen bekommt und Petja, Maus und Tara solch einen Unsinn verbietet. Es hilft nichts: die Kinder dringen in Voisins Garage ein und nehmen die Kartons ordentlich unter die Lupe. Wir sind Popstars: Was tun, wenn es in den Ferien regnet? Jul und Fritzi schlagen vor, ein Popkonzert zu organisieren. Die Idee ist prima, die Ausführung allerdings trifft schnell auf heftige Schwierigkeiten. Viel Zeit bleibt bis zum Abend nicht. Bis dahin muss klar sein, wer singt, wie die Tanzeinlage funktioniert, wer an der Kasse sitzt und wer alles zum Konzert eingeladen wird. Als es dann Abend wird, geschieht die Katastrophe: der Strom fällt aus im Möwenweg. Es sind Sommerferien, aber das Wetter nimmt darauf keine Rücksicht. Es regnet. Kein Wunder, dass es Tara, Petja und Maus langweilig wird. Da trifft es sich gut, dass Jul und Fritzi eine gute Idee haben: sie schlagen vor, am Abend ein Popkonzert für alle Eltern zu geben. Und weil so ein Konzert natürlich nicht vom Himmel fällt, wie es der Regen tut, muss geprobt werden. Die Jungs wollen als Boygroup auftreten, die Mädchen als Girlsband. Und schon beginnen die Schwierigkeiten. Nicht nur, das Jul als die Älteste für sich beansprucht, die Sängerin zu sein, während die anderen Mädchen als Tänzerinnen im Hintergrund zu stehen haben und nicht nur, dass es schwierig ist, für Maus eine angemessene Rolle zu finden. Viel schlimmer ist es, dass kurz vor Beginn der Veranstaltung der Strom ausfällt. Da ist nun guter Rat teuer. Ausgerechnet die Jüngste, Fritzi nämlich, ist es, die mit einer wunderbaren Lösung für die ziemlich brenzlige Situation aufwarten kann. Wir fahren zum Badesee: Der Badesee ist nicht weit entfernt. Also beschließen die Kinder, ihm mit ihren Fahrrädern einen Besuch abzustatten. Hoffentlich werden sich Mädchen und Jungen dabei vertragen. Denn bei einem Ausflug gibt es natürlich immer unterschiedliche Vorlieben unter den Beteiligten. Das ist normal. Doch dass die Jungs plötzlich verschwunden sind und die Mädchen nicht mehr wissen, wo sie noch suchen sollen, ist alles andere als normal. Es ist Sommer, und die Kinder haben ihre Fahrräder mit Proviantkörben beladen. Papa Michael fährt vorneweg und die ganze Rasselbande folgt. Ein Pony auf einer Koppel bietet eine prima Gelegenheit zur Rast, bevor es endlich über Stock und Stein weiter zum ersehnten Badesee geht. Kaum angekommen, ärgern Petja, Vincent und Laurin die Mädchen - bis plötzlich eine solche Ruhe herrscht, dass Tara und Jul, Tieneke und Fritzi beim Tauchen und Handstand-Üben inne halten und sich fragen: wo sind die Jungs abgeblieben? Abgesoffen? Nein, sie haben sich bloß versteckt und werden zur Strafe für ihren Schabernack von den Mädels ins Gefängnis unter den Landungssteg gesperrt. Damit sie dort nicht verhungern, bekommen sie Vollkornbrot und keinen einzigen Weingummi. Und klatschnass werden sie bei Gewitter und Regen auf der Rückfahrt auch! Aber da geht es den Mädchen nicht anders. Am Ende sind alle froh, bei Mama wieder im Trockenen zu sitzen. Wir machen einen Sponsored Run: Jungs und Mädchen der Klasse von Frau Streng sind hellauf begeistert über den Einfall ihrer Lehrerin: eine Spendenaktion für alle, denen es nicht so gut geht wie den Kindern im Möwenweg. Um Geld für die Kinder in Afrika zu sammeln, laufen die Schülerinnen und Schüler Sportplatzrunden. Je mehr sie laufen, umso mehr Geld kommt in die Kasse. Blöd ist nur, dass Tara sich früh den Fuß verknackst. Untätig bleibt sie deswegen aber noch lange nicht. Taras Lehrerin, Frau Streng, erzählt von Afrika, wo die Kinder arm sind und in Pappkartons auf der Straße schlafen müssen. Um ihnen zu helfen, will die ganze Klasse Runden auf dem Sportplatz laufen. Und sie wollen Sponsoren finden, die für jede der gelaufenen Runden einen kleinen Geldbetrag spenden. Sogar die Voisins, von denen sonst nichts Gutes zu erwarten ist, sind bereit, großzügig mitzuspenden. Eine Katastrophe ist es allerdings, dass sich Tara am Abend vor dem "Sponsored Run" den Knöchel verstaucht. Der wird dicker und dicker, und am nächsten Morgen kann sie kaum einen Schritt mehr machen. Aber natürlich wäre Tara nicht Tara, wenn sie nicht eine Idee hätte, auch ohne mitzulaufen die anderen Kinder und das Projekt tatkräftig zu unterstützen. Sie nimmt einen Tisch in Beschlag, mischt Zitronenlimonade für die Sportler, verteilt Schokolade und findet wieder und wieder einen Weg, Tieneke oder Kiki oder Niklas anzufeuern. So wird aus dem Sponsored Run gewiss ein Erfolg. Wir hüten Haustiere: Eigentlich ist es eine Freunde für Tara, auf die Kaninchen von Tieneke achtzugeben. Was soll dabei schon passieren? Doch Tara hat die Rechnung ohne Puschelchen und Wuschelchen gemacht. Dass sich Tienekes Kaninchen ausgerechnet auf dem Rasen der Voisins bequem machen, ist schlimm genug. Die Voisins mögen das gar nicht! Doch dann hoppeln die beiden Tiere auch noch frech in das nachbarliche Wohnzimmer: Tara braucht jetzt dringend Hilfe von Petja. Dass Tieneke an die Ostsee verreist, ist gar nicht so schlecht. Denn nun darf Tara auf die beiden Kaninchen ihrer Freundin achtgeben. Voller Begeisterung füttert sie Puschelchen und Wuschelchen, liest ihnen vor und führt sie im Garten spazieren. Dummer Weise macht sich eins der Tiere dabei selbständig und läuft auf das Grundstück der Voisins. Und die, wie wir alle wissen, sind weder Freunde von Tieren noch von Kindern, die sich unerlaubt auf ihrem teuren Rollrasen tummeln. Doch schlimmer noch! Wuschelchen lässt es nicht dabei, ein paar Grashalme auf Voisins Grund und Boden zu knabbern - das Kaninchen hoppelt auch noch durch die offen stehende Verandatür ins Wohnzim-mer der Nachbarn. Kann Petja helfen? Der fühlt sich als Superheld und krabbelt auf allen Vieren Wuschelchen hinterher - und ist augenblicklich mitten drin im Schlammassel. Denn nicht nur Frau Voisin, sondern auch ihr Mann sind im Haus - und wenn die Petja entdecken, wird es ungemütlich. Wir feiern Geburtstag: Auf den eigenen Geburtstag hat sich Tara natürlich sehr gefreut. Damit es ein rundum unvergesslicher Tag wird, braucht es aber etwas Besonderes. Doch danach sieht es zunächst nicht aus. Alles läuft darauf hinaus, dass Taras Geburtstag bei trüben, kalten November-Wetter nichts bieten wird, was wirklich Spaß macht. Doch dann gibt Mama das Haus frei zum Grusel-Verstecken, und schon ist alle Langeweile vertrieben. Die Kinder haben einen Riesenspaß. Neun Jahre wird Tara heute alt, und so wünscht sie sich frühmorgens beim Auspusten der Kerzen auf dem Geburtstagskuchen, dass der Tag ein ganz besonders schöner wird! Doch ob ihr Wunsch in Erfüllung geht? Schließlich gehen andere Kinder an ihrem Geburtstag ins Kino, in den Kletterpark oder zum Kegeln - machen also irgendwas ‚Besonderes'. Für Taras Eltern jedoch ist das alles zu teu-er. Außerdem ist November, in dem es kalt und schon früh dunkel wird und man keine Gartenparty feiern kann. Als dann auch noch Maus den schönen Kuchen zerquetscht, scheint klar: was für ein Schrottgeburtstag! Doch Tara irrt sich. Denn nicht nur, dass alle Kinder vom Möwenweg mit Ge-schenken und tollen Ideen kommen, wie man mit lustigen Spielen sehr wohl eine schöne Feier haben kann, nein: Mama gibt das ganze Haus, von oben bis unten und mit allen Zimmern, frei zum schaurig schönen Gruselverstecken-Spielen. Und das ist nun wirklich etwas ganz besonders ‚Besonderes'.

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