Im Zuge der intensiven Mafia-Bekämpfung in Italien werden hochrangige Mafiosi in die Verbannung geschickt: So kommt es, dass der Pate Don Michele mit seiner Frau und zwei Leibwächtern nach Südtirol überstellt und nach Galmigg, in ein Bergbauerndorf, verbannt wird. Die Galmigger sind von Don Micheles Eintreffen in ihrem Dorf wenig begeistert und verweigern den Neuankömmlingen die Unterkunft. Nur Sepp, ein Streuner, Besenbinder und Säufer, der von der Galmigger Gesellschaft ebenso wie Don Michele ausgeschlossen ist, bietet ihm und seiner Familie seine armselige Hütte an.

Eine Paraderolle für Mario Adorf. Als Don Michele wird er kurzerhand - wie in Italien durchaus üblich - in die Berge verbannt. Die zweiteilige Satire (1997) von Gernot Friedel basiert auf einer wahren Geschichte. Mit Tilo Prückner, der den Dorfdeppen See spielt, stand Adorf übrigens genau 20 Jahre vorher schon einmal gemeinsam vor der Kamera. Seinerzeit spielten die beiden in Nikos Perakis' vergnüglicher Gaunerkomödie "Bomber & Paganini" ein aufeinander angewiesenes Ganovenpärchen.