Am 15. April 1989 muß die britische Fußballnation mitansehen, wie im Sheffielder Hillsborough-Stadion Fußballfans zu Tode gedrückt werden. 96 Personen starben, 200 wurden schwer verletzt. Das Dokudrama schildert anhand von Spielszenen und Archivaufnahmen das Schicksal dreier Familien, deren Kinder Opfer der unkontrollierten Massenveranstaltung wurden.

Charles McDougalls Film zeigt, was passiert ist und passieren kann: 34000 Zuschauer waren ins Sheffield-Wednesday Stadion Hillsborough gekommen, um das heiß erwartete Pokalhalbfinale FC Liverpool gegen Nottingham Forest zu sehen. Doch das Spiel dauert nicht lange. In der 6. Minute kommt es stattdessen zu einer der größten Tragödien der britischen Fußballgeschichte. Die Polizei unter der Führung von David Duckenfield reagiert nicht auf die Horde von Menschen, die sich an der Leppings Lane, dem Zugang für die 14000 Liverpooler Fans drängt. Die Menschen werden in der Menge durch ein einziges enges Tor über einen Tunnel in einen der bereits überfüllten umzäunten Blöcke geschoben. Die Öffnung eines weiteren Gittertores hätte das Unglück verhindern können. Stattdessen drücken nun die von hinten anstehenden Fans diejenigen, die weiter vorne stehen, zusammen. Erst als es die ersten Opfer gibt, reagiert die Polizei.