Tochter Lara bringt ihren ersten Freund, Yannis, mit nach Hause. Er sieht ungewöhnlich gut aus und kokettiert damit. Dann entdeckt Vater Holger, dass Yannis als Stricher jobbt. Holger empfindet keinen Abscheu, sondern ist gleichermaßen verwirrt wie fasziniert. Die in ihm aufkeimenden Gefühle versucht er zu verdrängen. Doch es kommt wie es kommen muss: Lara sieht, wie ihr Vater und Yannis sich lieben. Für die Tochter bricht eine Welt zusammen...

Matti Geschonneck erzählt hier die tragische Geschichte einer Liebe, die so nicht existieren kann. Das Ganze tauchte er in eine unspektakuläre und klischeefreie, aber dennoch äußerst intensive Inszenierung. Dabei kommt dem Spiel der hervorragenden Darsteller der entscheidende Part zu, denn auf ihren Gesichtern - oft in Großaufnahme - spiegelt sich die Verwirrung der Gefühle glaubhaft wider.