Camille verliert ihren Sohn durch einen Autounfall. Unfähig mit ihrer Trauer fertig zu werden, überträgt sie ihre Zuneigung auf Franck, den besten Freund ihres Sohnes. Doch Franck war es, der den Unfall verursachte. Gegen den Widerstandes ihrer verständnislosen Familie wird Franck zum willigen Objekt ihrer Zuneigung und Fürsorge. Doch nach und nach wird dem jungen Mann klar, dass Camilles Besessenheit auch eine Gefahr birgt ...

Schauspieler (etwa "Wilde Herzen" von André Téchiné), Drehbuchautor und Regisseur Gaël Morel legte mit seiner fünften Langfilmarbeit ein ungewöhnliches Drama vor. Hier taucht er in die Gefühlswelt einer durch den Tod des Sohnes völlig verstörten Frau ein, entwickelt ein düsteres wie kompromissloses Werk. Dank einer - wie meist - stark aufspielenden Catherine Deneuve, die hier mit Bravour die trauernde Frau spielt, die immer mehr einer mysteriösen Obsession verfällt. Morel arbeitet hier übrigens zum dritten Mal mit Élodie Bouchez zusammen, die auch seine Partnerin in "Wilde Herzen" war. Auch Thomas Dumerchez stand dreimal für Morel vor der Kamera. Die Musik stammt von dem vielfach ausgezeichneten Jazz-Klarinettisten und -Saxophonisten Louis Sclavis, Mtiglied der Lyoner ARFI-Musikbewegung.