Die zwei irisch-stämmigen Brüder Connor und Murphy McManus geraten in Boston eher zufällig in einen Konflikt mit der russischen Mafia. Als diese die beiden liquidieren will, können sie den Spieß dank glücklicher Umstände umdrehen. Da die beiden aus Notwehr handelten, lässt die Polizei sie wieder laufen. Doch fortan glauben die Brüder, dass sie einen höheren Auftrag haben. Sie sehen sich dazu berufen, die Welt von üblen Gesellen zu befreien. Doch bald ist dem mordenden Duo - ein etwas torfiger, italienisch-stämmiger Freund gesellt sich zu ihnen - der gerissene FBI-Agent Paul Smecker auf den Fersen. Als der jedoch die "Arbeit" der "Heiligen" erkennt, hilft er ihnen sogar ...

Troy Duffy schrieb und inszenierte eine zwar manchmal recht blutige Mischung aus Gangsterballade, Thriller und Farce, die nicht nur durch die ungewöhnliche Story, sondern vor allem durch die vielen witzigen Details überzeugt. Dies ist absolut spaßige Unterhaltung: gute Gags, derbe Ballereien - zum Teil etwas unglaubwürdig - und groteske Situationen sorgen in dieser modernen Variante der "Drei Musketiere" für Kurzweile. Besonders gut: Willem Dafoe als exzentrischer FBI-Mann.

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