An Silvester 2001 treffen drei Paare, alle am Rande des Nervenzusammenbruchs, in einem Pariser Krankenhaus aufeinander. Darunter befinden sich auch die frisch gebackenen Eltern eines Babys, dessen Geschlecht von den Ärzten nicht eindeutig bestimmt werden kann...

Nadia Farès wagt sich hier an das sensible Thema Intersexualität heran. Die 1962 in Bern geborene Tochter eines Ägypters und einer Schweizerin wurde für ihren ersten Spielfilm "Honig und Asche" (1996) mehrfach ausgezeichnet. Carmen, die Mutter des Babys, wird von Guilaine Londez gespielt. Londez hatte 1991 mit "Die Nacht, der Tag" von Chantal Akerman ihr Kinodebüt. Danach wirkte sie in zahlreichen Filmen mit und war zuletzt in "Claire - Sich erinnern an die schönen Dinge" (2001) und "Comme un avion" (2002) zu sehen.