Halfried übt immer noch ihre Heilkunst aus. Sie wird weithin dafür anerkannt, was sie leistet. Und wenn sich ein Patient dafür geniert, dass er von einer "Wunderheilerin" behandelt wurde, sorgt ihr Mann Rudi, pensionierter Gemeindearzt, dafür, dass alles seine Richtigkeit hat. Halfrieds Tochter Marion, Schulmedizinerin wie ihr Vater, versucht ihrerseits, in ihrer ehemaligen Heimat erneut Wurzeln zu schlagen. Die Trennung von ihrem Mann Thomas liegt ihr zwar noch gehörig auf der Seele, dennoch - oder vielleicht gerade deswegen - lässt sie sich mit Christoph, einem Arzt aus der Gegend, ein. Ob er ein in jeder Hinsicht neuer Mann in Marions Leben sein kann, weiß sie noch nicht. Nur Laura ist sich ganz sicher: Christoph passt nicht zu Mama, keinesfalls! Und das lässt sie ihre Mutter auch deutlich spüren. Die Beziehung zwischen Laura und Marion leidet zunehmend. Laura war immer schon ein wenig sonderbar, doch in letzter Zeit kommt sie der "normalen Welt" immer mehr abhanden und verkriecht sich in eine eigene Welt. Als Marion schwer erkrankt, wird dies zum Prüfstein für Großmutter, Tochter und Enkelin.