Eine Chronik aus dem Leben verwahrloster Jugendlicher in den Slums von Mexico City: Angeführt von Jaibo terrorisiert eine Bande Halbwüchsiger die Bewohner einer Barackensiedlung. Der zwölfjährige Pedro schließt sich der Bande an, doch als er Zeuge eines brutalen Mordes wird, will er ausscheren. Doch statt dessen landet er im Erziehungsheim...

Buñuel demonstriert hier eindrucksvoll, wie Kinder unter dem Druck der sich schnell ändernden materiellen Verhältnisse auch moralisch verkommen. Obwohl Buñuel als gerne Surrealist bezeichnet wird, ist dieser Film durch einen schonungslosen Realismus geprägt, der aber trotzdem ein für den Regisseur typischer Film ist, zumal hier das Unvermögen der Mächtigen unverholen angeprangert wird. Das Werk erhielt verdient 1951 in Cannes die Goldene Palme. Buñuel selbst bezeichnete ihn als sein Lieblingswerk.