Die junge deutsche Prinzessin Sophie Frederike von Anhalt-Zerbst trifft im 18. Jahrhundert am Hof des russischen Zaren ein. Sie soll mit dem geistesgestörten Großfürsten Peter verheiratet werden, um die männliche Thronfolge zu sichern. Doch niemand hat sie auf die albtraumhafte Welt vorbereitet, die auf sie wartet. Als Katharina II. beherrscht sie schließlich nicht nur ein Zarenreich, sondern geht - dank ihrer großen Ausstrahlung - auch aus den Intrigen am Hof als Siegerin hervor...

Dies war die vorletzte Produktion, die Josef von Sternberg mit seiner "Erfindung" drehte, und es war die teuerste. Der verschwenderisch ausgestattete Historienfilm ist keine Rekonstruktion des geschichtlichen Ablaufs, sondern vielmehr eine grandiose Hommage an Marlene, wie von Sternberg sie sah. Niemals zuvor und niemals danach hat man sie strahlender, geheimnisvoller und verführerischer in Szene gesetzt. Marlene Dietrich schuf "in einer wahren Kostümorgie vor dem Hintergrund stilisierter byzantinisch-barocker Dekorationen eine wundervolle, der Wirklichkeit allerdings nicht entsprechende Silhouette von Katharina der Großen", so der Filmhistoriker Jerzy Toeplitz.