Als der Verleger Will Atenton mit seiner Frau Libby und seinen beiden Töchtern von Manhattan in ein neues Haus in New England zieht, erfahren sie bald, dass das Traumhaus eine schaurige Vergangenheit hat. Denn dort wurde eine Frau und ihre beiden Töchter brutal ermordet. Bald wird klar, dass Will der Mann war, der für die Tat ins Gefängnis kam und die Opfer Libby und die gemeinsamen Kinder gewesen sind. Ihm ist klar: Seine Familie existiert nur in seinem Kopf, wird nur von ihm wahrgenommen. Jetzt kennt Will nur ein Ziel: Er muss den wahren Täter finden. Dabei hilft ihm die Nachbarin, die stets seine Schuld bezweifelt hatte ...

Mit einem wie meist brillant aufspielenden Daniel Craig gelang dem irischen Regie-Veteran Jim Sheridan ("Mein linker Fuß", "Im Namen des Vaters", "Der Boxer") ein packendes Werk zwischen Wahn und Wirklichkeit. Hier wird mit der Erwartungshaltung des Zuschauers äußerst geschickt gespielt und puzzleartig die komplexe Mordgeschichte bis zum dramatischen wie suspensevollen Ende zusammengebaut. Warum dieser vom fünffach Oscar-nominierten Caleb Deschanel toll fotografierte Mystery-Thriller voller überraschender Wendungen nicht im Kino eingesetzt wurde, bleibt fraglich, ragt er doch über ähnlich gelagerte Werke meilenweit hinaus.



Foto: Universum