Neal wird aus dem Gefängnis entlassen und kehrt zu seinen Eltern in einen trostlosen Vorort von Dublin zurück. Sein alkoholkranker Vater und seine lesbische Mutter interessieren sich jedoch nicht besonders für ihn. Seine Zeit verbringt Neal daher mit seinen Freunden und den Pferden, die den Halbstarken die Motorräder ersetzen. Als Neal schließlich einen Drogendealer tötet, mit dem er noch eine alte Rechnung zu begleichen hatte, löst die Polizei nach ihm und seiner Gang eine Großfahndung aus...

Angesiedelt in den Satellitenstädten der Dubliner Arbeiterklasse, entwirft Paul Tickells furioses Debüt ein unsentimentales und mit realistischer Härte gezeichnetes Porträt einer marodierenden Gruppe jugendlicher irischer Outcasts. Der durch seine kraftvollen Nachwuchsdarsteller überzeugende, stilsicher mit Westernelementen spielende Film bürstet die irische Folklore mächtig gegen den Strich und ist zugleich eine postmoderne Antwort auf Nicholas Rays Klassiker "... denn sie wissen nicht, was sie tun".