Gegen Ende der Weimarer Republik stehen während der großen Wirtschaftskrise Millionen Arbeitslose auf der Straße. Fabian ist einer von ihnen. Doch der Berliner will eigentlich auch gar nicht arbeiten...

Wolf Gremm ("Tödliches Rendezvous - Die Spur führt nach Palma") verfilmte den Roman von Erich Kästner, der nicht nur Kinderbücher schrieb. Das 1931 erschienene Werk "Fabian" gilt als der wohl persönlichste und umstrittenste Roman des Schriftstellers. Sein Roman- und Filmheld ist in vielfacher Hinsicht ein moralischer Verwandter von Alfred Döblins Franz Biberkopf. Der Film schildert ein bemerkenswertes Einzelschicksal vor dem Hintergrund des Übergangs von der Weimarer Republik zum Dritten Reich.