Das kann ja nicht gut gehen: Nika Kreschinski lebt als Assistentin in der PR-Abteilung der angesehenen und stockkonservativen Seckbach-Bank ein sehr geregeltes Leben. Gekrönt wird ihr Leben durch die Beziehung zum Banker-Sohn Eric. Den Verlobungsring hat Nika schon am Finger und alles wäre eitel Sonnenschein, wenn nicht plötzlich ihr Vater Herby dazwischenfunken würde. Er ist ein liebenswerter Alt-Hippie und hat eine Rechnung mit der Bank offen …

Zugegeben, die Geschichte wirkt sehr konstruiert, doch da das Ganze von Regisseur Rolf Silber ("5 Zimmer, Küche, Bad") eindeutig als Farce auf Karrieredenken und Oberflächlichkeit angelegt ist, verzeiht man gerne einige Schwächen. Überzeugend: Reiner Schöne als Alt-Hippie Herby Kreschinski, eine Rolle, die ihm Rolf Silber auf den Leib schrieb. Und auch Maria Simon nimmt man ihre stocksteife Art und konservative Haltung voll und ganz ab.