Im Paris der Gegenwart: Der etwa 50-jährige Lucien Lourmel betreibt zwar einen Nachtclub, fühlt sich aber dennoch einsam. Nebenbei ist Lucien Mitglied eines mafiaartigen Netzwerks, die er mit seinen Freunden Peter und Jo leitet - die drei Männer haben sich im Gefängnis kennengelernt. Jetzt, wo Lucien weiß, dass er wegen eines Krebsleidens nicht mehr lange zu leben hat, will er für seinen Club einen Nachfolger finden. Er denkt dabei an seinen Rausschmeißer Jacky, der das Angebot auch annimmt. Peter und Jo sind aber mit Luciens Plänen überhaupt nicht einverstanden...

Regisseur François Vautier taucht in seinem Debüt in das Pariser Milieu, eine Welt, in der es hart zugeht und die als einzigen Ausweg aus Konflikten oft nur den Tod kennt. Gleichzeitig ist der Film eine einfühlsame Studie über das Leben eines müden und kranken Mannes. Der Regisseur kommt ursprünglich aus dem Bereich Graphik und Bildschirm-Design. 1998 drehte er seinen ersten Kurzfilm, "67 Virgin Concert", ein bemerkenswerter Film über einen Jazzmusiker, der kokainabhängig wird.