Mitten in Los Angeles ruft ein katholischer Priester hastig einige ahnungslose Studenten und Wissenschaftler in einer verfallenen Kirche zusammen. Er will das Geheimnis eines mysteriösen, sieben Millionen Jahre alten Behälters ergründen. Zum Vorschein kommt eine ekelige Flüssigkeit, die anscheinend zum Leben erwacht. Böses droht, denn die Wissenschaftler um Professor Birack entdecken in der Kirche außerdem eine streng gehütete Anti-Bibel. Daraus geht hervor, dass ein Anti-Gott seinen Sohn, Satan, in besagtes Gefäß eingeschlossen hat. Und schon beginnt der wissenschaftliche Stab nach dem Zehn-kleine-Negerlein-Prinzip zu schrumpfen: Das erste Opfer ist Susan, die sich, von der teuflischen Substanz besprüht, in einen Zombie verwandelt...

John Carpenter kehrte 1987 mit "Fürsten der Dunkelheit" nach dem teuren Flop "Big Trouble in Little China" zu dem Stil zurück, der ihm am meisten liegt: Filmemachen mit niedrigen Kosten, mit einem engagierten Team von Experten und einem Höchstmaß an Eigenkontrolle über das Projekt. Das Drehbuch ist allerdings recht schwach, und erst im letzten Drittel geht richtig die Post ab. In einem Gastauftritt als sadistischer Penner ist Schock-Rocker Alice Cooper zu sehen, der auch den Titelsong singt.