Der Lastwagenfahrer Jean Chape bricht am frühen Morgen bei seiner Freundin auf. Auf der Fahrt spürt er plötzlich etwas unter den Reifen seines Lkws, was ihn glauben lässt, jemanden überfahren zu haben. Der rechtschaffene Chape informiert die Polizei, deren Untersuchungen ergeben, dass das Opfer ein Gangster war - und bereits tot, als er von dem LKW überrollt wurde. Als hätte Chape nicht schon genug Schrecken erlebt, wird er nun auf dem Heimweg in die Auvergne plötzlich von einem mysteriösen Auto verfolgt: Die Komplizen des toten Gauners glauben, dass ihr Diebesgut in dem LKW versteckt ist. In seiner Not ruft der bedrohte Lastwagenfahrer seine Fernfahrer-Kollegen zu Hilfe, die die Gangsterbande umzingeln...

Gilles Grangier ("125 Rue Montmartre") drehte diesen Fernfahrer-Krimi mit Jean Gabin, der auf Georges Bayles Roman "Du raisin dans le gas-oil" basiert und in die Reihe des film noirs gehört, die in den Vierziger- und Fünfzigerjahren in Frankreich entstanden. Das Besondere an diesem Film der "schwarzen Serie" ist nicht nur seine außergewöhnlich schöne Fotografie und die spärlichen Dialoge von großer Schlagkraft, sondern vor allem die Darstellung der Gangster, auf die hier - anders als in anderen Filmen des Genres - kein verklärter Blick geworfen wird. Mit Gabin drehte Grangier später auch "Der Herr mit den Millionen" und "Kommissar Maigret sieht rot".