Bereits seit zwei Jahren treibt ein Serienvergewaltiger sein Unwesen in jenem Wald, der auf dem Weg zum Studentenwohnheim der Universität liegt. Er legt sich im Dunkeln auf die Lauer, überfällt und vergewaltigt seine Opfer. Einige Studentinnen wollen nicht einfach nur zusehen, als die Polizei nichts unternimmt. Deshalb ergreifen sie unter der Führung der resoluten Emma die Initiative und schützen sich gegenseitig. Doch als eine von ihnen dennoch vergewaltigt wird, stellen sie selbst Nachforschungen an. Mehrere Verdächtige geraten in ihr Visier. Bis sie schließlich vermuten, den Täter überführen zu können. Doch ihr Detektivspiel endet blutig ...

Die Niederländerin Ineke Houtman drehte einen düsteren Thriller, der mit einer geschickt konstruierten Rahmenhandlung - eine der Studentinnen offenbart sich einem Psychologen - den Zuschauer von Beginn in die finstere Atmosphäre zieht und am Ende die eigenmächtige Polizeiarbeit mehr als in Frage stellt. Ineke Houtman war bis dahin eher mit äußerst einfühlsam erzählten Kinderfilmen wie "Madelief" und "Polleke" positiv aufgefallen.

Foto: ZDF/Sander Snoep