Nach seiner triumphalen Rückkehr nach Moskau kämpft Zar Iwan noch entschlossener für seine Ziele, doch seine Gegner haben sich neu formiert. Jeffrosinja plant die Ermordung ihres Neffen Iwan, um ihren Sohn Wladimir auf den Zarenthron zu hieven, doch dieser fällt selbst dem Anschlag zum Opfer. Angetrieben von seinen fanatischen Gefolgsleuten, entwickelt sich Iwan nun immer stärker zum Despoten, der seine Gegner brutal verfolgt...

Meisterregisseur Sergej Eisenstein zeigt in seinem zweiteiligen Epos den Aufstieg von Iwan dem Schrecklichen. Während Stalin den ersten Teil noch hoch gelobt hatte, erntete der zweite heftige Kritik. Anscheinend passte die schonungslose Inszenierung der Greueltaten Iwans nicht ins offizielle Geschichtsbild. Da die Machthaber in der UdSSR allzu deutliche Parallelen zu Stalin fanden (und sogar Kritik), wurde der zweite Teil erst 1958 freigegeben.