Berlin, Juni 1940. Der deutsche Faschismus hat denKampf um die Weltherrschaft angetreten. Frankreich hatkapituliert - Hitler ist auf dem Gipfel seiner Macht. Mittenin Berlin lebt der parteilose Otto Quangel mit seiner FrauAnna. Als ihr Sohn "für Volk und Führer" an der Frontstirbt, bricht für das Ehepaar eine Welt zusammen. Ottodenkt lange nach, wie er, ganz alleine und auf seine Weise,etwas gegen den Krieg und die menschliche Barbarei tun kann.Der gewaltsame Tod seiner jüdischen Nachbarin Frau Rosenthalbestärkt ihn in seinem Vorhaben. Otto beginnt Postkartengegen den Krieg und den Führer zu schreiben, die schnell beider Gestapo landen - mit ungeahnten Folgen ...

"... ich bin doch froh, dieses Buch geschrieben zu haben,endlich wieder ein Fallada", schrieb Rudolf Ditzen, den dieganze Welt als Hans Fallada kennt, 1946 an seinen Verlag.Die Geschichte ist sein bewegendes Plädoyer fürMenschlichkeit und Zivilcourage. Mit Romanen wie "KleinerMann, was nun", "Wer einmal aus dem Blechnapf frisst", "Wolfunter Wölfen" oder "Der Trinker" schrieb Fallada (21.7.1893- 5.2.1947) Weltliteratur. Fünf Jahre später wurde dieGeschichte von Regisseur Alfred Vohrer mit Carl Raddatz undHildegard Knef unter Jeder stirbt für sich allein auch in Westdeutschlandverfilmt.