Eigentlich ist Kommissar Paul Bellamy bereits im Ruhestand. Dennoch nimmt er einen kuriosen Fall an: Ein Unbekannter taucht in seinem Haus auf und behauptet, einen Obdachlosen getötet und dessen Identität angenommen zu haben. Dann taucht auch noch Bellamys Halbbruder auf, der den Haussegen zusätzlich schief hängen lässt ...

Altmeister Claude Chabrol konnte sich hier offenbar nicht recht entscheiden, ob er einen Thriller oder ein Familiendrama erzählen wollte. Das Ganze ist zwar ansehnlich gespielt (vor allem Hauptdarsteller Gérard Depardieu, der hier erstmals mit Chabrol zusammen arbeitete, brilliert einmal mehr als gelangweilter Ex-Polizist), plätschert aber zu sehr und zu harmlos vor sich hin, um konstant zu fesseln.

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