Nachdem seine Frau ermordet wurde, zieht Kommissar Maurice LaBréa mit seiner Tochter Jenny von Marseille nach Paris. Doch gleich sein erster Fall in der neuen Stadt führt LaBréa an seine Grenzen: Ein brutaler Serienkiller versetzt das Bastille-Viertel in Angst und Schrecken. Dabei geht der Unbekannte so raffiniert vor, dass die Polizei lange Zeit im Dunkeln tappt. Als LaBréa endlich der entscheidende Durchbruch gelingt, gerät er gemeinsam mit seiner Tochter ins Visier des Mörders ...

Regisseur Sigi Rothemund hat's gut: Nachdem er bereits zahlreiche Donna-Leon-Romane um den venezianischen Ermittler Brunetti alias Uwe Kokisch in der Lagunenstadt Venedig in Szene setzen durfte, reiste er für diesen Auftaktkrimi mit Francis Fulton-Smith als Kommissar Maurice LaBréa in die französische Hauptstadt Paris. Basierend auf den Kriminalromanen Alexandra von Grotes entstand vor dieser wunderbaren Kulisse ein betulicher wie mäßig spannender Krimi, in dem sich Francis Fulton-Smith allerdings endlich einmal nicht als Doktor zeigen kann. 2010 folgten mit "Kommissar LaBréa - Mord in der Rue St. Lazare" und "Kommissar LaBréa - Todesträume am Montparnasse" zwei weitere Fälle um den Pariser Ermittler.

Foto: RBB/Degeto/Martin Menke