Christa Teske ist eine siebenfache Frauenmörderin. Nach langen Gefängnisjahren wird sie entlassen. Bei ihrer Festnahme und Verurteilung war sie der Mittelpunkt einer ungeheuren Publizität: Als "Das Monster" wurde ihr Fall entsprechend ausgeschlachtet. Ein Motiv für die Morde wurde nie gefunden. Auch der Gefängnispsychologe hat nach mehrjährigen Befragungen nichts herausfinden können. Da die Presse schon auf ihre Entlassung lauert, erhält sie für ihre Resozialisierung eine neue Identität. Die junge Lilly, die Tochter eines ihrer Opfer, setzt alles daran, sie aufzufinden. Der gewaltsame Tod der Mutter hat ein schweres Trauma hinterlassen...

Die Filme des Regisseurs und Drehbuchautors Pepe Danquart (Oscar für seinen Kurzfilm "Schwarzfahrer") schildern exemplarisch Symptome der deutschen Gesellschaft. So beschäftigt sich "Mörderinnen" mit Resozialisierung, der Sensationsgier der Presse und mit Abgründen menschlicher Angst. Überzeugend sind neben der routinierten Inszenierung die durchweg guten Darstellerleistungen, allen voran Cornelia Schmaus als Mörderin und Katja Studt als Tochter eines Opfers.