Die Schriftstellerin Dorothy Parker hat sich im New York der wilden 20er und 30er Jahre als scharfzüngige Kritikerin, bitter-ironische Poetin und laszive Schöne schnell einen Namen gemacht. Bald gerät sie zum Mittelpunkt des ebenso legendären "Runden Tisches" des Algonquin-Hotels, an dem sich die Bohème der damaligen Zeit trifft. Auch die unglücklichen Affären und Beziehungen der Literatin zeigen die Doppelbödigkeit ihres Schaffens und ihren Abstieg ins namenlose Filmgeschäft.

Alan Rudolph, einst Schüler von Robert Altman, zeigt in seinem Werk Episoden aus dem Leben der legendären Schriftstellerin Dorothy Parker. Mit viel Wortwitz und anzüglichen Dialogen schwelgt Rudolph zu sehr in Kostümen und Dekor der beschriebenen Ära, scheint darüber die Zeit vergessen zu haben und liefert so - trotz einer brillanten Hauptdarstellerin - über weite Strecken gepflegte Langeweile.

Foto: Walt Disney