Der Film erzählt vor allem die romantisch-dramatische Geschichte von Saint-Exupérys großer Liebe zu Consuelo. Man könnte sagen, dass seine wahre Geschichte an dem Tag begann, an dem er Consuelo Suncin Sandoval auf einer Cocktailparty in Buenos Aires traf. Saint-Exupéry, der damals, 1930, den Luftpostdienst in Argentinien leitete, entführte Consuelo mit seinem Flugzeug. Kurz vor der Landung hielt er um ihre Hand an. Bei dieser Begegnung fand er zu sich selbst: "Ich nehme Sie in mich auf wie etwas Fremdes, das ein Teil von mir wird", soll er zu ihr gesagt haben, "nur der Tod kann uns scheiden". Consuelo unterstützte ihn nach Kräften in seiner schriftstellerischen Karriere, und besonders auch bei seinem zweiten Buch "Nachtflug". Doch die Ehe war alles andere als harmonisch, immer wieder kam es zu Trennungen und Versöhnungen...

Dieser Film ist ebenso eine Biografie - zumindest beruht das Werk auf biografischen Begebenheiten - wie eine poetische Betrachtung des eigenwilligen Lebens von Saint-Exupéry. Er war stets zerrissen zwischen dem drängenden Wunsch zu schreiben und dem Bedürfnis zu fliegen, zwischen der Liebe zu Consuelo und zu einer gewissen Elvira: Es war ein leidenschaftliches Leben zwischen literarischen Ruhm und der Einsamkeit der Lüfte.