Als sich ein Tornado vom Meer aus über Los Angeles austobt, sind die Bewohner einigermaßen überrascht, als mit dem aufgezogenen Meereswasser auch gefräßige Haie abgeladen werden. So will etwa der Barbesitzer Fin mit seinen Saufkumpanen seine Frau vor den Viechern beschützen, obwohl sie schon längst einen neuen Freund hat. Doch als immer mehr Haie vom Himmel fallen, wird die Situation immer brenzliger. Da können nur noch Helikopter und Dynamit helfen ...

Wer gedacht hat, schlimmer kann es kaum noch im Kino kommen, der wird immer wieder eines Besseren belehrt. So auch mit diesem Trash-Mumpitz, der den Erfolg des US-TV-Sender Syfy aufgriff und diese Neuversion in die Kinos brachte. Erklärungen für den Hype um diesen Riesenquatsch zu finden, ist recht müßig. Dass Trash auch Spaß machen kann, ist ja nichts Neues, aber ist derlei filmscher Dreck wirklich witzig? Hier scheinen alle handwerklicher Fehler Programm zu sein und wirken noch dilettantischer und dämlicher als etwa bei Helge Schneider. Da muss man schon Extrem-Fan vom Asylum-Filmmüll sein, um an diesem tumben Spektakel noch irgendetwas toll zu finden. Denn so besoffen kann man gar nicht sein, um über diesen Quark lachen zu können. Wer den Käse durchhält, wird immerhin am Ende mit ein paar kreativen Twists belohnt. Aber will man das?



Foto: Drop-Out Cinema