Pfadfinder finden sich in der sozialen Hackordnung einer Highschool ziemlich weit unten wieder. Und so sind alle Mitschüler auf einer Party, während Ben (Tye Sheridan), Augie (Joey Morgan) und Carter (Logan Miller) durch die Stadt streifen.

Komischerweise ist diese menschenleer, sodass die Jungs erstmal dem örtlichen Stripklub einen Besuch abstatten. Dort wird ihnen schnell klar, dass die Zombieapokalypse begonnen hat. Immerhin finden sie vor Ort mit Stripperin - pardon Cocktailmixerin - Denise (Sarah Dumont) eine attraktive Mitstreiterin.

Für den besonderen Geschmack

Seit 1968, als George A. Romero "Die Nacht der lebenden Toten" veröffentlichte, sind Zombies ein beliebtes Horrorthema. Und spätestens mit Peter Jacksons "Braindead" (1992) werden um die Untoten neben ernsten Filmen auch Komödien wie am Fließband produziert.

Allein wegen dieser vielen Vorgänger erfindet "Scouts vs. Zombies" das Rad im Genre nicht neu. Allerdings wartet Regisseur Christopher Landon ("Paranormal Activity: Die Gezeichneten") mit einem Feuerwerk an Gags auf, das im Kino für Lachsalven sorgen wird - vorausgesetzt das Publikum heißt derben Humor gut: Das Blut fließt in Strömen, Köpfe platzen nach Treffern aus der Kartoffelkanone, und dazwischen regieren pubertäre Pointen.

Das alles ist definitv Geschmacksache, aber in seiner Nische macht der Film alles richtig. Und so empfiehlt sich vielleicht einer der Jungdarsteller, zu denen Schwarzenegger-Spross Patrick gehört, hier auch noch für höhere Aufgaben.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Scouts vs. Zombies - Handbuch zur Zombie-Apokalypse":