Wissen ist Macht: Diese Erfahrung bestätigt sich auch in Sherlock Holmes' neuem Fall. Der Detektiv lernt den Medienmogul Charles Magnussen kennen, der das Sammeln prekärer Informationen zu ungeahnter Perfektion gebracht hat. Mit bestens sortierten Datensätzen über Verfehlungen, peinliche Situationen und persönliche Schwächen erpresst er Prominente, Führungskräfte und alle, die seine Kreise stören, seine Ziele behindern - nicht aus Habgier, sondern aus Macht- und Kontrollstreben. Um Magnussen das Handwerk zu legen, spielt Sherlock 100 Prozent auf Risiko ...

Auch der letzte Kriminalfilm der dritten Staffel fasziniert durch ein intelligentes Drehbuch und ebensolche Machart. Als Regisseur verantwortlich zeichnete Nick Hurran ("Grabgeflüster"), der ein Drehbuch von Steven Moffat ("Sherlock - Die Hunde von Baskerville", "Die Abenteuer von Tim und Struppi") gekonnt in Szene setzte. Interessant: das ganze "Sherlock"-Unterfangen entwickelt sich mehr und mehr zum Familienunternehmen. So spielen etwa Cumberbatchs leibliche Eltern die Eltern von Sherlock Holmes und Freemans Lebenspartnerin spielt die Ehefrau seiner Filmfigur Watson.

Foto: ARD/Degeto/BBC/Hartswood Films 2013